Erster im Teilegroßhandel

Schon bei der Erfindung des Automobils war Trost dabei. Ernst Misol, Urgroßvater des heutigen Aufsichtsratsmitglieds Joachim E. Trost, arbeitete als Motorenkonstrukteur im Team um Gottlieb Daimler.

1904 gründete er den wohl ersten Teilegroßhandel Deutschlands: Ernst Misols 'Motoreninstandsetzungsbetrieb und Motorenteilehandel' in Bad Cannstatt bei Stuttgart. Erste Vertreterverträge, unter anderem im Reparaturkolbengeschäft, erhielt Misol ab 1927.

1934 übergab er die Leitung des Unternehmens an seinen Schwiegersohn Eugen Trost. Eugen Trost erhielt Motorenteile-Generalvertretungen für ganz Deutschland und Motorenteile-Werksvertretungen für Baden und Württemberg. Damit legte er das Fundament für den Erfolg des Unternehmens.


Vom Teil zum Ganzen

Als einer der ersten Teilegroßhändler bot Trost seinen Partnern Serviceleistungen, die weit über den bloßen Teileverkauf hinausgingen: Als erstes Full-Service-Konzept für technische, organisatorische und kommunikative Dienstleistungen wurde 1996 das Werkstattkonzept AUTOFIT entwickelt.

2005 folgte die auf Nfz-Werkstätten ausgerichtete Marke TRUCKFIT. Bereits ab 2007 bot Trost mit weiteren Werkstattkonzepten wie AUTOAUTO, AUTOGO! und AUTONETTO eine passende Marke für jeden Werkstatt-Typ.

Durch die Übernahme der Meteor Group im April 2008 konnte Trost sein Vertriebsnetz auf Osteuropa ausweiten. Das Unternehmen zählte damit zu den wenigen europaweit tätigen Teilegroßhändlern: An 130 Standorten in sieben Ländern beschäftigte Trost fast 3.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro.

Am 1. April 2009 fusionierte Trost mit der KSM-Gruppe zur TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE.


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